Buchtip

Maine

Die Entstehung von Maine

ist dem Beitritt von Missouri als sklavenhaltender Staat in die Union der Vereinigten Staaten zu verdanken. 1820 wurde Maine von Massachusetts abgespalten, um als sklavenfreier Staat der Union beizutreten. Dies war notwendig geworden, um das politische Gleichgewicht zwischen Sklavenbefürwortern und –Gegnern in Washington aufrecht zu erhalten.

Am schönsten

ist Maine entlang seiner rund 5500 Kilometer langen zerklüfteten Küste. Inoffizielles Wahrzeichen sind seine 63 Leuchttürme. Die sind nicht nur fotogen, sondern spielen auch heute noch für die Schiffahrt eine wichtige Rolle. Denn die felsige Küstenlandschaft ist nicht nur reich an Inseln, Buchten und Eilanden, vor allem gibt es auch unzählige Untiefen.

Acadia National Park

Der einzige Nationalpark, der “Acadia National Park” von Neuengland liegt im Norden von Maine. Von Bar Harbor aus kann man das Herzstück des Parks auf Mount Desert Island erkunden. Die landschaftlichen Höhepunkte fasst die Park Loop Road zusammen. Vom Mount Cadillac, der höchsten Erhebung der Insel hat man eine grandiose Rundsicht auf die raue Küste, wo das dunkle Rot der Granitsteine und das tiefe Blau des Atlantiks zusammentreffen.

Maine Lobster

Wer hier zum Essen

in eine der Fastfood-Ketten wie MC Donalds geht ist selber Schuld. Fisch wie Kabeljau und Dorsch gibt es gebraten, gedünstet und gegrillt. Highlight aber ist unbestritten der Hummer. Nirgendswo schmeckt er besser als hier und ist zudem auch noch erschwinglich. Fangfrisch aus dem Kochtopf, nur mit zerlassener Butter serviert, ist diese Spezialität oftmals schneller am Tisch als das Bier. Ein Nussknacker-ähnliches Werkzeug und ein Plastikspritzschutz zum Umhängen sind im Preis inkludiert. Unbedingt probiert haben sollte man auch die Clam Chowder, eine sämige Suppe aus Muscheln, Kartoffeln und Milch.

Moose Crossing

Die Weite und Einsamkeit des Landes spürt man weiter im Landesinneren. Über 2000 von der letzten Eiszeit zurückgelassene Seen, Berge, weite Täler und kristallklare Flüsse erwarten den Naturfreund und Wanderer. Elche, Kojoten und Schwarzbären durchstreifen noch diese unberührte Wildnis.

Dennoch, erhöhte Achtsamkeit beim Autofahren ist geboten: In Maine ist die Gefahr, mit dem Auto einen Elch zu rammen, einer Studie zufolge um einiges größer als das Risiko, in einer Großstadt Opfer eines Raubüberfalls zu werden.